Bei der Schlammschlacht in Offenburg hatte ich massive Sichtprobleme bergab. Die Bikebrille war sowieso verschlammt und man musste drüber schauen. Der Dreckbeschuss vom eigenen Vorderrad war in den Downhills der eigentliche Limiter und die meine Augen hatten sehr gelitten.
Daher habe ich mir den MARSHGUARD gegönnt:
http://www.veloplus.ch/AlleProdukte/SchutzblechSpritzschutz/Spritzschutz/MARSHGUARDFedergabel-Spritzschutz.aspx
25gr plus 4 Kabelbinder. Ich hoffe damit beim nächsten nassen Marathon eine wesentlich bessere Sicht zu haben.
Sonntag, 19. Mai 2013
Samstag, 18. Mai 2013
Grosse Rampensau - und noch eine Rampe mehr
iHeute war mal wir das Rennrad dran. Da immernoch alle Pässe für neue Touren zu sind, bin ich wieder die grosse Rampensaurunde gefahren. Möglichst viele kurze, aber deftige Anstiege, verteilt auf 200km durch 5 Kantone.
Heute kam noch eine vertable Rampe dazu. Der Rütihof-Climb (ca. bei km 138).
Trainingsziel war es die Anstiege im Langstreckepuls, also mittleres GA2, zu fahren. Das ging über die ganzen 10h gut. Die Steigleistung blieb nahezu kostant und war zufriedenstellend. Das stimmt zuversichtlich, wenn auch noch einiges an Formzuwachs dazukommen muss.
Bergab und eben war Wetter und Landschaft geniessen angesagt. Da hatte ich es nicht eilig. Auch das schweizer Mittelland hat seine Reize. Zumal im Frühling und bei Sonnenschein.
Heute kam noch eine vertable Rampe dazu. Der Rütihof-Climb (ca. bei km 138).
Trainingsziel war es die Anstiege im Langstreckepuls, also mittleres GA2, zu fahren. Das ging über die ganzen 10h gut. Die Steigleistung blieb nahezu kostant und war zufriedenstellend. Das stimmt zuversichtlich, wenn auch noch einiges an Formzuwachs dazukommen muss.
Bergab und eben war Wetter und Landschaft geniessen angesagt. Da hatte ich es nicht eilig. Auch das schweizer Mittelland hat seine Reize. Zumal im Frühling und bei Sonnenschein.
Am Staffelegg nördlich von Aarau
Der Baldeggersee bei Hitzkirch
Donnerstag, 16. Mai 2013
WOMC Marathon in Offenburg, Regen- und Schlammschlacht
Der WOMC Marathon 2013 war eine einzige Regen- und Schlammschlacht.
Sogar dem GPS-Pod war es zuviel. Er setzte kurz vor Ende aus. Schlecht geladener Akku.
Dass es regnen würde war auf dem Radarfilm schon am Sonntagmorgen klar ersichtlich. Aber dass es ab kurz nach Start die ersten 3 Stunden durchregnet und die Trails extrem schlammig und rutschig waren, das wusste ich da noch nicht.
Bergab machte mir zusätzlich der Dreck zu schaffen, der einem vom eigenen Vorderrad in die Augen gefetzt wurde. Ein Königreich für ein Vorderradschutzblech. Ab jetzt immer mit, auch wenn nur ein leiser Verdacht auf Nässe aufkommt.
Nach 2:40h habe ich vom Renn- in den Durchhaltemodus gewechselt, angehalten und alle Regenklamotten angezogen, die ich dabei hatte. Just in diesem Moment kam ein Freund vorbei mit dem ich ab dann zusammengefahren bin. Da kam noch richtig Stimmung auf.
Highlight war dann kurz vor Schluss ein kurzer aber kerniger Hagelschauer.
Sogar dem GPS-Pod war es zuviel. Er setzte kurz vor Ende aus. Schlecht geladener Akku.
Dass es regnen würde war auf dem Radarfilm schon am Sonntagmorgen klar ersichtlich. Aber dass es ab kurz nach Start die ersten 3 Stunden durchregnet und die Trails extrem schlammig und rutschig waren, das wusste ich da noch nicht.
Bergab machte mir zusätzlich der Dreck zu schaffen, der einem vom eigenen Vorderrad in die Augen gefetzt wurde. Ein Königreich für ein Vorderradschutzblech. Ab jetzt immer mit, auch wenn nur ein leiser Verdacht auf Nässe aufkommt.
Nach 2:40h habe ich vom Renn- in den Durchhaltemodus gewechselt, angehalten und alle Regenklamotten angezogen, die ich dabei hatte. Just in diesem Moment kam ein Freund vorbei mit dem ich ab dann zusammengefahren bin. Da kam noch richtig Stimmung auf.
Highlight war dann kurz vor Schluss ein kurzer aber kerniger Hagelschauer.
Mittwoch, 24. April 2013
Ijsselmeerumrundung
Endlich hat es mit der Ijsselmeerumrundung geklappt.
Nachdem 3 Jahre hintereinander das Wetter und vor allem der Wind nicht mitgespielt haben, hat diesmal fast alles gepasst. Seltener SW-Wind, max. Stärke 4, am Anfang sogar S. Und viel Sonne.
Der erste Schlag in Richtung SW nach Lelystad ging also voll gegen den Wind. So früh wie möglich los, bevor der Wind richtig auffrischt, war also die Devise. Ab Lelystad bis Ende Aflsuitdijk hatte ich häufig Rückenwind. Dafür musste ich auf den letzten 100km bezahlen. Böiger Seiten- und Gegenwind. Aber er lief bis zuletzt bestens.
Schön war's.
Deiche bis zum Abwinken. Hier das NW-Ende des Markerwaarddijk kurz vor Enkhuizen:
Und natürlich das Highlight, der elendlange Afsluitdijk, der das Ijsselmeer von der Nordsee trennt:

Adis Bonker wird jetzt mit Windkraft betrieben:
Ein Besuch in Zurich musste natürlich auch sein, wenn man selbst im Kanton Zürich wohnt.
Ob das Ulis Bank ist?
Nachdem 3 Jahre hintereinander das Wetter und vor allem der Wind nicht mitgespielt haben, hat diesmal fast alles gepasst. Seltener SW-Wind, max. Stärke 4, am Anfang sogar S. Und viel Sonne.
Der erste Schlag in Richtung SW nach Lelystad ging also voll gegen den Wind. So früh wie möglich los, bevor der Wind richtig auffrischt, war also die Devise. Ab Lelystad bis Ende Aflsuitdijk hatte ich häufig Rückenwind. Dafür musste ich auf den letzten 100km bezahlen. Böiger Seiten- und Gegenwind. Aber er lief bis zuletzt bestens.
Schön war's.
Deiche bis zum Abwinken. Hier das NW-Ende des Markerwaarddijk kurz vor Enkhuizen:
Und natürlich das Highlight, der elendlange Afsluitdijk, der das Ijsselmeer von der Nordsee trennt:

Adis Bonker wird jetzt mit Windkraft betrieben:
Ein Besuch in Zurich musste natürlich auch sein, wenn man selbst im Kanton Zürich wohnt.
Ob das Ulis Bank ist?
Sonntag, 24. März 2013
Winterpokal Abschlusstreffen
Das war ein wirklich schöne Plausch- und Plaudertour unter Freunden:
Allerdings hatte der verworrene Kurs von Gattikon zum Hirzel System. Die Locals jagten uns regelmässig über heftige Wurzel-Schlamm-Trails und -Abfahrten. Auch bergauf hatte es ein paar fiese Rampen.
Beim Hirzel gab es dann das traditionelle Käsefondue.
Ein Teil des Arbeitsgerätes:
Ein Teil der Belegschaft:
Ein kleiner Teil der Erfrischungen:
By courtesy of mzaskar:
Ein Teil der Belegschaft:
Ein kleiner Teil der Erfrischungen:
By courtesy of mzaskar:
Umbau auf Babyzweifachkurbel 38/20
Ich bin schon am alten Marathonbike auf der XTR-Kurbel Babyzweifach mit 40/22 bzw. 36/20 gefahren.
Das hatte ich auch am neuen Spark vor.
Der Umbau war zunächst einfach. Ein 20-er CarbonTi-Titankettenblatt und ein 38-er Carbocage Alukettenblatt waren schnell montiert. Dazu die Bionicon Kettenführung und eine neue kürzere KMC X10SL.
Hier das Ergebnis:
Soweit so gut.
Aber ....
Das grosse Kettenblatt war ohne Steighilfen. Fehlbestellung von mir. TA-Kettenblätter mit Steighilfen sind als Ersatz bestellt.
Als nächstes zickte auf der Testrunde das kleine Kettenblatt und vermutlich auch die Kassette. An steilen Rampen konnte ich auf dem kleinen Kettenblatt in dickeren Gängen Kettenspringer provozieren.
Die Kette setzt bei der X0-Kurbel bei dem 20-er Kettenblatt auf der Aufnahme der Kurbel auf. Ebenso etwas auf den Kettenblattschrauben.
Nach vielen, vielen Versuchen funktioniert es nun nachdem ich das kleine Kettenblatt gedreht habe und die Umschlingung an der Kassette verbessert habe. Vermutlich hätte die Erhöhung der Umschlingung gereicht. Die Kette setzt sich an der Kurbel von selbst. Es handelt sich nur um einen halben Millimeter.
Wenn das ander 38-er Kettenblatt montiert ist sollte alles optimal sein.
Die Übersetzung ist optimal. Auf dem grossen Kettenblatt kann man die gesamte Bandbreite der Kassette nutzen und bis ca. 42kmh Druck machen. Auf dem kleinen Kettenblatt kommt man steile Rampen bis zur Haftungsgrenze der Reifen auch erschöpft am Ende eines Marathons noch hoch. Die Bodenfreiheit ist wesentlich grösser und zusammen mit der Kettenführung sitzt die Kette bombenfest.
Der Salzberg kann kommen ...
Soweit so gut.
Aber ....
Das grosse Kettenblatt war ohne Steighilfen. Fehlbestellung von mir. TA-Kettenblätter mit Steighilfen sind als Ersatz bestellt.
Als nächstes zickte auf der Testrunde das kleine Kettenblatt und vermutlich auch die Kassette. An steilen Rampen konnte ich auf dem kleinen Kettenblatt in dickeren Gängen Kettenspringer provozieren.
Die Kette setzt bei der X0-Kurbel bei dem 20-er Kettenblatt auf der Aufnahme der Kurbel auf. Ebenso etwas auf den Kettenblattschrauben.
Nach vielen, vielen Versuchen funktioniert es nun nachdem ich das kleine Kettenblatt gedreht habe und die Umschlingung an der Kassette verbessert habe. Vermutlich hätte die Erhöhung der Umschlingung gereicht. Die Kette setzt sich an der Kurbel von selbst. Es handelt sich nur um einen halben Millimeter.
Wenn das ander 38-er Kettenblatt montiert ist sollte alles optimal sein.
Die Übersetzung ist optimal. Auf dem grossen Kettenblatt kann man die gesamte Bandbreite der Kassette nutzen und bis ca. 42kmh Druck machen. Auf dem kleinen Kettenblatt kommt man steile Rampen bis zur Haftungsgrenze der Reifen auch erschöpft am Ende eines Marathons noch hoch. Die Bodenfreiheit ist wesentlich grösser und zusammen mit der Kettenführung sitzt die Kette bombenfest.
Der Salzberg kann kommen ...
Sonntag, 17. März 2013
Erster Pass des Jahres
Heute war das Ibergeregg dran.
Das Wetter war zwar trüb, aber für den Pass, oder besser das Pässchen, auf 1407müM war +1Grad Höchsttemperatur angesagt und die Webcam zeigte eine trockene Strasse.
Die Anfahrt nutzte ich zu Besuch des Vierwaldstättersees. Eine schlechte Idee. Auf den 10km von Gersau in Richtung Brunnen nach der eh schon starke Gegenwind Sturmstärke an. Die Wellen auf dem See hatte Schaumkronen und die brutalen Windböen und Windhosen holten einen fast vom Rad.
Ab Brunnen war der Wind "nur" noch stark. Die Böen erleichterten den eh schon recht steilen Anstieg zum Ibergeregg aber nicht gerade. Vor allem, wenn sie einem den Schnee ins Gesicht bliesen. Aber ich war ja freiwillig unterwergs.
Hier die ersten Passfotos des Jahres.
Zurück gings am Sihlsee entlang durch Einsiedeln. Diesmal mit Rückenwind. Über den Raten, entlang dem Ägerisee bis Baar in stetem Sinkflug und dann heim.
Trotz Wettkapriolen hat es viel Spass gemacht. Der Frühling muss her.
Ab Brunnen war der Wind "nur" noch stark. Die Böen erleichterten den eh schon recht steilen Anstieg zum Ibergeregg aber nicht gerade. Vor allem, wenn sie einem den Schnee ins Gesicht bliesen. Aber ich war ja freiwillig unterwergs.
Hier die ersten Passfotos des Jahres.
Zurück gings am Sihlsee entlang durch Einsiedeln. Diesmal mit Rückenwind. Über den Raten, entlang dem Ägerisee bis Baar in stetem Sinkflug und dann heim.
Trotz Wettkapriolen hat es viel Spass gemacht. Der Frühling muss her.
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